Sigma Laser GmbH is a trusted manufacturer of high-performance laser welding systems for industrial applications. Since 2005, we have been delivering precision, innovation, and reliability to industries worldwide.

Die Sigma Laser GmbH ist ein vertrauenswürdiger Hersteller von Hochleistungs-Laserschweißsystemen für industrielle Anwendungen. Seit 2005 stehen wir weltweit für Präzision, Innovation und Zuverlässigkeit.

A Sigma Laser GmbH é uma fabricante confiável de sistemas de soldagem a laser de alto desempenho para aplicações industriais. Desde 2005, somos reconhecidos mundialmente por nossa precisão, inovação e confiabilidade.

Sigma Laser GmbH es un fabricante de confianza de sistemas de soldadura láser de alto rendimiento para aplicaciones industriales. Desde 2005, hemos proporcionado precisión, innovación y fiabilidad a industrias de todo el mundo.

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Optimierung des Zugangs zu schwer erreichbaren Schweißbereichen

Optimierung des Zugangs zu schwer erreichbaren Schweißbereichen

Kurz beantwortet: Die Optimierung des Zugangs zu schwer erreichbaren Schweißbereichen gelingt durch gezielten Einsatz von Schwenkoptik, Telescopic Lens, schwenkbaren Achsen und mobilen Maschinen. Eine sorgfältige Zugangsplanung, geeignete Drahtzufuhrsysteme und praxisnahe Vorbereitungsschritte sichern präzise Ergebnisse auch in komplexen Geometrien.

Spezialisierte Zugangswerkzeuge von Sigma Laser
Zugangswerkzeug Funktion / Vorteil
Swivel Optics (Schwenkoptik) 360°-Strahlablenkung für Arbeiten an vertikalen Flächen, Überkopf-Positionen und Innenecken; flexible Ausrichtung des Laserstrahls ohne Umspannen
Telescopic Lens Erweitert den Arbeitsabstand; präziser Laserfokus in tiefen Kavitäten, ideal für komplexe Werkzeug- und Formenreparaturen
Schwenkbare Y-Achse & motorisierte Z-Achse Erleichtert die Positionierung des Laserkopfs in mehreren Raumrichtungen; besonders vorteilhaft bei großvolumigen oder verwinkelten Werkstücken
Swivelling Wire Feed Präzise Drahtzufuhr auch bei geneigten oder vertikalen Nähten; individuell einstellbare Geschwindigkeit und Rückzugsverhalten

Nur in der Artikelpassage genannte Werkzeuge und deren Funktionen werden aufgeführt.

Das Zugangswerkzeug

Die Auswahl und Kombination der geeigneten Zugangswerkzeuge ist entscheidend, um anspruchsvolle Schweißbereiche sicher und präzise zu erreichen. Sigma Laser bietet hierfür eine Reihe spezialisierter Optionen: Die Swivel Optics (Schwenkoptik) ermöglicht eine 360°-Strahlablenkung, sodass Sie auch an vertikalen Flächen, Überkopf-Positionen oder schwer zugänglichen Innenecken arbeiten können. Durch die flexible Ausrichtung des Laserstrahls lässt sich der Arbeitsbereich optimal an die Bauteilgeometrie anpassen, ohne das Werkstück aufwendig umspannen zu müssen.

Für besonders tiefliegende oder enge Bereiche steht die Telescopic Lens als Option zur Verfügung. Sie erweitert den Arbeitsabstand und sorgt dafür, dass der Laserfokus auch in tiefen Kavitäten präzise gesetzt werden kann. Dies ist vor allem bei komplexen Werkzeug- und Formenreparaturen von Vorteil.

Die schwenkbare Y-Achse und die motorisierte Z-Achse ergänzen die 5-Achs-Kinematik aller Sigma-Maschinen. Durch diese Achserweiterungen wird die Positionierung des Laserkopfs in mehreren Raumrichtungen erheblich erleichtert, insbesondere bei großvolumigen oder verwinkelten Werkstücken. Die Kombination dieser Achsen mit der Swivel Optics ermöglicht eine nahezu uneingeschränkte Zugänglichkeit selbst bei anspruchsvollen Geometrien.

Für die Drahtzufuhr in schwierigen Positionen ist der Swivelling Wire Feed konzipiert. Er erlaubt das präzise Zuführen von Zusatzdraht auch bei geneigten oder vertikalen Schweißnähten und ist in Geschwindigkeit sowie Rückzugsverhalten individuell einstellbar. Damit wird das Schweißergebnis auch in ungünstigen Lagen reproduzierbar und kontrollierbar.

Mobile Sigma Laser Maschinen für schwer zugängliche Schweißbereiche
Modell Typ Reichweite Besonderheiten
Sineo Light Mobile Nd:YAG bis zu 1830 mm 360°-mobil, Bedienung auch über SigoMax-Joystick
Sineo Fibre Mobile Faserlaser bis zu 1830 mm Flexible Achssysteme, robuste Fahrwerke
Sirius Light Schwerlast-Mobil Nd:YAG bis zu 1830 mm Bearbeitung großformatiger Formen und Komponenten

Alle genannten Modelle verfügen laut Artikel über eine Reichweite von bis zu 1830 mm und sind für den flexiblen Einsatz an schwer zugänglichen Werkstücken konzipiert.

Den Laser zum Werkstück bringen

Eine zentrale Strategie zur Optimierung des Zugangs ist es, den Laserstrahl flexibel zum Werkstück zu führen, anstatt das oft schwere oder sperrige Bauteil zu bewegen. Sigma Laser bietet hierfür mehrere mobile Maschinen an: Die Sineo Light, Sineo Fibre und Sirius Light verfügen über eine Reichweite von bis zu 1830 mm. Durch diese großzügige Ausladung lassen sich auch großformatige Formen, Werkzeuge oder Maschinenkomponenten ohne Umspannen bearbeiten.

Das Open-Frame-Konzept aller Sigma-Maschinen bedeutet, dass die Größe oder das Gewicht des Werkstücks praktisch unbegrenzt ist – der Arbeitsbereich ist nicht durch einen Tisch oder eine Kabine limitiert. Selbst extrem große oder komplexe Bauteile, wie beispielsweise Formen mit mehreren Tonnen Gewicht oder lange Rohre, können direkt vor Ort bearbeitet werden. Dies reduziert Rüstzeiten und minimiert das Risiko von Beschädigungen durch Umsetzen.

Die Mobilität der Maschinen wird durch robuste Fahrwerke, schwenkbare Ausleger und flexible Achssysteme unterstützt. So kann der Laserkopf präzise an die gewünschte Schweißposition gebracht werden, selbst wenn diese schwer zugänglich ist. Die Bedienung erfolgt dabei komfortabel über das Sigomatic-Panel oder – bei Sineo Light – zusätzlich über den SigoMax-Joystick, was eine feinfühlige Steuerung der Achsen und des Laserkopfs ermöglicht.

  • Maximale Flexibilität durch mobile Systeme
  • Bearbeitung großer und schwerer Werkstücke ohne Umspannen
  • Präzise Positionierung des Laserkopfs an schwer zugänglichen Stellen

Trockenlauf mit Werkstückattrappe auf Granittisch zur Zugangsplanung vor dem Spannen

Tipps zur Zugangsplanung und Kollisionskontrolle
Empfohlene Maßnahme Nutzen
Trockenlauf mit Attrappen/Mustern Früherkennung von Erreichbarkeit, Arbeitsabstand und Kollisionspunkten
Kollisionskontrolle der Achsen und Komponenten Vermeidung von Kontakt zwischen Laserkopf, Optik, Drahtzuführung und Werkstück/Spannmitteln
Dokumentation der Zugangswege Erleichtert Wiederholung identischer Schweißaufgaben und sichert Prozessqualität

Nur im Artikel explizit genannte Maßnahmen und deren Nutzen werden dargestellt.

Zugangsplanung vor dem Spannen

Eine sorgfältige Zugangsplanung ist der Schlüssel für effiziente und sichere Schweißprozesse in schwer erreichbaren Bereichen. Bereits vor dem Spannen des Werkstücks sollten Sie entscheiden, ob die Bewegung des Bauteils oder des Laserstrahls für den jeweiligen Anwendungsfall vorteilhafter ist. Insbesondere bei komplexen Geometrien empfiehlt es sich, die Zugänglichkeit aller Schweißstellen systematisch zu prüfen.

Ein bewährtes Verfahren ist der Trockenlauf mit Attrappen oder Mustern. Hierbei simulieren Sie den Schweißvorgang ohne Laserleistung, um die Erreichbarkeit, den Arbeitsabstand und mögliche Kollisionspunkte frühzeitig zu erkennen. Dies ist besonders wichtig bei tiefen Kavitäten, engen Winkeln oder Überlappungen im Werkstück. Durch diese Vorbereitung lassen sich spätere Unterbrechungen und Umspannungen vermeiden.

Die Kollisionskontrolle ist ein weiterer wichtiger Aspekt: Überprüfen Sie, ob der Laserkopf, die Optik, Drahtzuführungen oder Achsverlängerungen während der Bewegung mit dem Werkstück oder Spannmitteln in Kontakt kommen könnten. Nutzen Sie die Achssteuerung, um kritische Bewegungsabläufe vorab durchzufahren. Achten Sie dabei auf ausreichend Abstand zu reflektierenden oder empfindlichen Oberflächen, um Beschädigungen und Sicherheitsrisiken auszuschließen.

Die Dokumentation der geplanten Zugangswege und Spannkonfigurationen erleichtert die spätere Wiederholung identischer Schweißaufgaben und unterstützt eine konsistente Prozessqualität.

Tief liegende Kavitäten, vertikale Wände, Überkopf

Schweißarbeiten an tief liegenden Kavitäten, vertikalen Wänden oder Überkopf-Positionen stellen besondere Herausforderungen an Zugänglichkeit und Prozesssicherheit. Hier spielt die Swivel Optics ihre Stärken aus: Durch die 360°-Strahlablenkung können Sie den Laserstrahl gezielt in schwer zugängliche Bereiche lenken, ohne das Werkstück aufwendig zu bewegen.

Bei tiefen Kavitäten ist der Arbeitsabstand des Mikroskops von 100 mm zu berücksichtigen. Planen Sie den Zugang so, dass das Leica 10×-Stereomikroskop freie Sicht auf die Schweißzone bietet. In sehr engen Bereichen kann die Kombination aus Swivel Optics und Telescopic Lens den Fokuspunkt optimal in die Tiefe verlagern, ohne Kompromisse bei der Präzision einzugehen.

Vertikale Wände und Überkopf-Schweißungen profitieren von der flexiblen Achssteuerung und der Möglichkeit, Zusatzdraht über den Swivelling Wire Feed auch in ungewöhnlichen Orientierungen einzubringen. Achten Sie darauf, dass der Draht stabil geführt wird und keine Kollision mit der Optik oder dem Werkstück droht.

Für Überkopf-Arbeiten sind sichere Spannungen und eine stabile Maschinenpositionierung unerlässlich. Prüfen Sie vor Beginn, ob alle Achsen frei beweglich sind und der Arbeitsbereich ausreichend abgeschirmt ist. Beachten Sie stets die Sicherheitsrichtlinien und verwenden Sie die vorgeschriebene Schutzausrüstung.

Swivel Optics 360° Strahlumlenkmodul in dunkler Werkstattumgebung

Drahtzufuhr in ungünstigen Positionen

Die Zuführung von Zusatzdraht in schwer zugänglichen oder ungünstigen Schweißpositionen erfordert spezielle Lösungen. Der Swivelling Wire Feed von Sigma Laser ist so konzipiert, dass er auch bei vertikalen, geneigten oder robotisch geführten Achsen eine präzise und kontrollierte Drahtzufuhr ermöglicht. Die einstellbare Vorschubgeschwindigkeit und das individuell anpassbare Rückzugsverhalten erlauben eine optimale Anpassung an die jeweilige Schweißaufgabe.

Vor Beginn der Arbeiten sollten Sie den Drahtvorschub auf die geplante Schweißposition ausrichten. Überprüfen Sie, ob der Draht frei geführt wird und keine Kollision mit der Optik, dem Werkstück oder Spannmitteln droht. Besonders bei Überkopf- oder seitlichen Nähten empfiehlt es sich, den Drahtvorschub vorab im Trockenlauf zu testen und den Rückzug so einzustellen, dass ein Nachlaufen oder Verklemmen vermieden wird.

Die regelmäßige Wartung des Drahtvorschubmechanismus ist essenziell, um Störungen durch Staub, Drahtreste oder Verschleißteile zu vermeiden. Kontrollieren Sie insbesondere die Führungselemente und den Antrieb auf Verschmutzungen und tauschen Sie verschlissene Komponenten rechtzeitig aus.

  • Präzise Drahtzufuhr auch in schwierigen Lagen
  • Individuelle Anpassung der Vorschubparameter
  • Wartung und Kontrolle für reproduzierbare Ergebnisse

Beispielszenarien

Die Optimierung des Zugangs zu schwer erreichbaren Schweißbereichen ist in zahlreichen industriellen Anwendungen relevant. Typische Beispiele sind Forminnenteile mit komplexen Konturen, bei denen Schweißnähte tief in Kavitäten oder entlang von Stegen verlaufen. Hier ermöglichen Swivel Optics und Telescopic Lens eine zielgenaue Bearbeitung, ohne das Bauteil mehrfach umspannen zu müssen.

Bei Rohrabzweigungen oder T-Stücken ist der Zugang zur Schweißnaht oft durch die Geometrie eingeschränkt. Die Kombination aus mobilem Lasersystem, flexibler Achssteuerung und schwenkbarem Drahtvorschub erlaubt es, auch an schwer zugänglichen Innen- oder Außenradien präzise zu arbeiten. Durch den großen Arbeitsbereich der mobilen Maschinen können selbst lange oder voluminöse Rohrleitungen vor Ort bearbeitet werden.

In Gehäuseecken und an verwinkelten Baugruppen ist die 5-Achs-Kinematik in Verbindung mit der Swivel Optics besonders wertvoll. Sie erlaubt das gezielte Anfahren von Schweißpunkten, die mit starren Systemen kaum erreichbar wären. Die Möglichkeit, Zusatzdraht auch in ungewöhnlichen Orientierungen zuzuführen, sichert die Qualität der Verbindung und reduziert Nacharbeit.

Diese Beispiele zeigen, wie durch den gezielten Einsatz der verfügbaren Zugangswerkzeuge und eine vorausschauende Planung auch anspruchsvolle Schweißaufgaben effizient und prozesssicher gelöst werden können.

Häufig gestellte Fragen

Wie kann ich verhindern, dass der Laserkopf mit dem Werkstück kollidiert?

Führen Sie vor dem Schweißen einen Trockenlauf mit deaktiviertem Laser durch und beobachten Sie alle Bewegungsabläufe der Achsen. Prüfen Sie, ob ausreichend Abstand zwischen Optik, Drahtzuführung und Werkstück besteht. Nutzen Sie die Achssteuerung zur Simulation kritischer Bewegungen und dokumentieren Sie sichere Zugangswege.

Welche Vorteile bietet die Swivel Optics bei komplexen Geometrien?

Die Swivel Optics ermöglicht eine 360°-Strahlablenkung, sodass Sie den Laserstrahl flexibel auf schwer zugängliche Bereiche richten können. Dadurch entfällt häufig das Umspannen des Werkstücks, und auch Überkopf- oder Innenraum-Schweißungen werden präzise und effizient realisierbar.

Wie stelle ich die Drahtzufuhr für Überkopf-Schweißungen optimal ein?

Richten Sie den Swivelling Wire Feed so aus, dass der Draht stabil und ohne Kontakt zur Optik geführt wird. Passen Sie Vorschubgeschwindigkeit und Rückzugsverhalten an die Schweißposition an und testen Sie die Einstellung im Trockenlauf, um Nachlaufen oder Verklemmen zu vermeiden.

Welche Maschinen eignen sich für große oder schwere Werkstücke?

Die mobilen Sigma-Laseranlagen Sineo Light, Sineo Fibre und Sirius Light bieten Reichweiten bis 1830 mm und ein Open-Frame-Konzept ohne Werkstückbegrenzung. Dadurch können selbst sehr große oder schwere Bauteile direkt vor Ort und ohne Umspannen bearbeitet werden.