Sigma Laser GmbH is a trusted manufacturer of high-performance laser welding systems for industrial applications. Since 2005, we have been delivering precision, innovation, and reliability to industries worldwide.

Die Sigma Laser GmbH ist ein vertrauenswürdiger Hersteller von Hochleistungs-Laserschweißsystemen für industrielle Anwendungen. Seit 2005 stehen wir weltweit für Präzision, Innovation und Zuverlässigkeit.

A Sigma Laser GmbH é uma fabricante confiável de sistemas de soldagem a laser de alto desempenho para aplicações industriais. Desde 2005, somos reconhecidos mundialmente por nossa precisão, inovação e confiabilidade.

Sigma Laser GmbH es un fabricante de confianza de sistemas de soldadura láser de alto rendimiento para aplicaciones industriales. Desde 2005, hemos proporcionado precisión, innovación y fiabilidad a industrias de todo el mundo.

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Elektronikgehäuse laserschweißen: Dichte Nähte ohne Verzug

Kurz beantwortet: Elektronikgehäuse laserschweißen ermöglicht dichte Nähte ohne Verzug, was besonders bei empfindlichen Bauteilen entscheidend ist. Durch den präzisen Wärmeeintrag der Nd:YAG- oder Ytterbium-Faserlaser von Sigma wird die Wärmeeinflusszone (WEZ) minimiert, wodurch die strukturelle Integrität und Funktionalität der Elektronikgehäuse erhalten bleibt. Dies ist besonders wichtig für Materialien wie 1.4301 oder 1.2343, die häufig in der Elektronikindustrie verwendet werden. Die hohe Einschweißtiefe und die exakte Steuerung der Schweißparameter garantieren eine zuverlässige Verbindung, die den hohen Anforderungen der Branche gerecht wird.

Das Wichtigste in Kürze

Das Laserschweißen bietet bei der Fertigung von Elektronikgehäusen erhebliche Vorteile gegenüber herkömmlichen Verfahren. Entwicklungsingenieure profitieren von präzisen Schweißnähten und minimalem Wärmeeinfluss, was die Integrität empfindlicher Komponenten gewährleistet.

  • Laserschweißen ermöglicht extrem präzise Schweißnähte, die besonders bei klein dimensionierten Elektronikgehäusen von Vorteil sind.
  • Durch die geringe Wärmeeinflusszone (WEZ) werden thermische Schäden an empfindlichen elektronischen Bauteilen minimiert.
  • Verschiedene Materialien wie Edelstahl 1.4301 oder Werkzeugstahl 1.2343 können problemlos miteinander verschweißt werden.
  • Die hohe Einschweißtiefe von Nd:YAG- und Ytterbium-Faserlasern sorgt für stabile Verbindungen bei minimaler Materialverformung.
  • Laserschweißen bietet eine hohe Prozessgeschwindigkeit, was die Effizienz bei der Serienproduktion von Elektronikgehäusen steigert.
  • Im Vergleich zu WIG-Schweißen ist das Laserschweißen weniger arbeitsintensiv und ermöglicht eine Automatisierung der Produktionsprozesse.
  • Durch die Möglichkeit, komplexe Geometrien zu schweißen, sind innovative Gehäusedesigns realisierbar.

Diese Vorteile machen das Laserschweißen zu einer attraktiven Option für die Fertigung von Elektronikgehäusen. Im weiteren Verlauf des Artikels gehen wir detailliert auf die spezifischen Technologien und Materialanforderungen ein.

Typische Parameter beim Laserschweißen von Elektronikgehäusen
Parameter Typischer Wert / Bereich
Wellenlänge 1064–1070 nm
Leistung (allgemein, nicht Sigma-spezifisch) bis zu 500 W
Einschweißtiefe 0,1–2,0 mm
Nahtpräzision ±0,1 mm
Pulse duration (Nd:YAG) 0,5–20 ms

Alle Werte sind allgemeine Industrieangaben für das Laserschweißen von Elektronikgehäusen und nicht spezifisch für ein Sigma-Modell.

Warum Laserschweißen für Elektronikgehäuse?

Das Laserschweißen von Elektronikgehäusen bietet eine präzise und zuverlässige Möglichkeit, komplexe Gehäuse für elektronische Bauteile herzustellen. Diese Technologie ist besonders geeignet, um dichte Nähte zu erzeugen, die den Anforderungen an IP-Schutzarten und EMV-Schirmung gerecht werden. Im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren wie Lichtbogenschweißen, Kleben oder Löten bietet das Laserschweißen zahlreiche Vorteile.

Dichte Nähte und Hermetische Dichtheit

Bei Elektronikgehäusen ist die hermetische Dichtheit entscheidend, um die empfindlichen Komponenten vor äußeren Einflüssen zu schützen. Das Laserschweißen ermöglicht die Herstellung von Nähten, die extrem dicht sind und somit den Schutz vor Feuchtigkeit, Staub und elektromagnetischen Störungen gewährleisten. Mit Laserschweißtechnik in der Elektrogeräteindustrie können Gehäuse so gefertigt werden, dass sie auch unter extremen Bedingungen zuverlässig arbeiten.

Typischerweise werden beim Laserschweißen von Elektronikgehäusen Wellenlängen im Bereich von 1064 bis 1070 nm eingesetzt, wie sie bei Nd:YAG- und Ytterbium-Faserlasern vorkommen. Diese Wellenlängen sind besonders effektiv für das Schweißen von Materialien wie Aluminium (z.B. Legierungen der 5000er- und 6000er-Serie) und Edelstahl (z.B. 1.4301, 1.4404). Die Eindringtiefe kann je nach Material und Lasertyp bis zu einigen Millimetern betragen, wobei die Präzision der Naht oft im Bereich von ±0,1 mm liegt.

Wärmearmes Fügen

Ein wesentlicher Vorteil des Laserschweißens gegenüber anderen Schweißmethoden ist die geringe Wärmeeinflusszone (WEZ). Da die Wärmezufuhr minimal ist, bleiben die Eigenschaften der Werkstoffe weitgehend erhalten und Verformungen werden reduziert. Dies ist besonders bei dünnwandigen Materialien wie Aluminium oder Edelstahl von Vorteil, die häufig in Elektronikgehäusen verwendet werden.

Die Wärmeeinflusszone beim Laserschweißen ist typischerweise sehr schmal, was zu minimalen thermischen Verformungen führt. Dies ist besonders wichtig bei der Bearbeitung von dünnen Materialien, um die strukturelle Integrität und die Maßhaltigkeit zu gewährleisten. Die kontrollierte Energiezufuhr ermöglicht es, die mechanischen Eigenschaften der Materialien nahezu unverändert zu lassen.

Sichtbare Nähte ohne Nacharbeit

Die Präzision der Sigma-Laser-Anlagen ermöglicht das Schweißen von sichtbaren Nähten, die keine Nachbearbeitung erfordern. Dies spart Zeit und Kosten in der Produktionskette. Anlagen wie die Sineo Light oder die Siega Fibre bieten flexible Einsatzmöglichkeiten für verschiedene Materialstärken und -typen.

Das Laserschweißen von Elektronikgehäusen ist eine effiziente und präzise Fertigungsmethode, die den strengen Anforderungen der modernen Elektronikindustrie gerecht wird. Mit der richtigen Anlage und den optimalen Parametern können Sie hochwertige und zuverlässige Gehäuse produzieren.

Die Einhaltung relevanter Normen, wie der EN ISO 15614, die die Qualifizierung von Schweißverfahren beschreibt, ist entscheidend, um die Qualität und Zuverlässigkeit der Schweißnähte sicherzustellen. Diese Normen helfen dabei, die Prozessparameter zu standardisieren und die Reproduzierbarkeit der Schweißnähte zu gewährleisten.

Verzugsarm fügen: Wärmemanagement an empfindlichen Baugruppen

Das Laserschweißen von Elektronikgehäusen erfordert ein präzises Wärmemanagement, um bauteilbedingte Verzüge zu minimieren und die Funktionsfähigkeit empfindlicher Komponenten zu gewährleisten. Sigma-Laser-Anlagen wie die Sidanus Light und Sineo Fibre bieten durch ihre modulare Bauweise ideale Lösungen für diese anspruchsvollen Aufgaben. Der gepulste Betrieb hält die Streckenenergie gering, was die Wärmeeinflusszone reduziert und Verzüge minimiert. Typische industrielle Parameter für das Laserschweißen umfassen Leistungen bis zu 500 W und Wellenlängen um 1064 nm bei Nd:YAG-Lasern, was eine präzise Steuerung der Einschweißtiefe ermöglicht.

Gezielte Wärmesenkung

Effiziente Spann- und Wärmesenkenkonzepte spielen eine zentrale Rolle beim Minimieren der Wärmeeinflusszone. Die präzise Platzierung von Spannvorrichtungen optimiert die Wärmeableitung und kontrolliert die Einschweißtiefe. Dies ist besonders wichtig, wenn der Abstand zwischen der Naht und kritischen Elektronikkomponenten gering ist. Typische Einschweißtiefen liegen im Bereich von 0,1 bis 2,0 mm, abhängig von der Materialstärke und den spezifischen Anforderungen der Baugruppe.

Industrieanwendungen

Die Anwendungen des Laserschweißens von Elektronikgehäusen umfassen die Herstellung von hermetisch dichten Gehäusen für die Medizintechnik, Automobilindustrie und Luft- und Raumfahrt. Hierbei ist die Bearbeitung von Dünnblechen besonders relevant, da diese oft in Gehäusen verwendet werden. Die Fähigkeit, präzise und verzugsarme Nähte zu erzeugen, ist entscheidend für die funktionale Integrität und die hermetische Dichtheit der Elektronikgehäuse. Die Einhaltung von Normen wie der EN ISO 15614 zur Qualifizierung von Schweißverfahren ist hierbei von zentraler Bedeutung.

  • Gepulster Betrieb für reduzierte Streckenenergie
  • Optimierte Spannvorrichtungen zur Wärmesenkung
  • Reduzierte Einschweißtiefe für empfindliche Elektronikbaugruppen

Durch die Kombination von fortschrittlicher Lasertechnologie und durchdachten Spannkonzepten ermöglichen Sigma-Laser-Anlagen ein verzugsarmes Fügen, das den Anforderungen moderner Elektronikfertigung gerecht wird. Die präzise Steuerung der Prozessparameter trägt dazu bei, die Wärmeeinflusszone zu minimieren und die strukturelle Integrität der Baugruppen zu wahren.

Makroaufnahme einer makellosen Laserschweißnaht auf dünnem Edelstahlblech

Geeignete Materialien für das Laserschweißen von Elektronikgehäusen
Material Typische Anwendung
Edelstahl (1.4301, 1.4404) Elektronikgehäuse, Medizintechnik
Aluminium (5000er-, 6000er-Serie) Leichtbaugehäuse, Automobil
Werkzeugstahl (1.2343) Spezialgehäuse, Industrie
Beschichtete/verzinkte Bleche Schutzgehäuse, EMV-Abschirmung

Die Tabelle zeigt gängige Werkstoffe für das Laserschweißen von Elektronikgehäusen.

Welche Gehäusewerkstoffe und Blechdicken sind geeignet?

Laserschweißen ist ein präzises Verfahren, das sich ideal für die Fertigung von Elektronikgehäusen eignet. Es ermöglicht die Bearbeitung von Materialien wie Edelstahl (1.4301, 1.4404), Aluminium sowie beschichteten und verzinkten Blechen. Die Wahl des Werkstoffs und der Blechdicke beeinflusst direkt die Qualität und die hermetische Dichtheit der Schweißverbindungen.

Edelstahl und Aluminium

Für Elektronikgehäuse ist Edelstahl aufgrund seiner Korrosionsbeständigkeit und hohen Festigkeit besonders geeignet. Edelstahltypen wie 1.4301 und 1.4404 sind häufig eingesetzte Materialien, die eine langlebige und zuverlässige Schweißnaht gewährleisten. Aluminium, mit seiner leichten Bauweise und hervorragenden Wärmeleitfähigkeit, ist ebenfalls eine bevorzugte Wahl. Die detaillierte Werkstoffanalyse bietet weitere Einblicke in die spezifischen Vorteile dieser Materialien.

Beschichtete und verzinkte Bleche

Bei der Verarbeitung von beschichteten oder verzinkten Blechen ist das Laserschweißen besonders vorteilhaft, da es die Schutzschichten intakt halten kann. Dies führt zu einer erhöhten Langlebigkeit und Widerstandsfähigkeit der Gehäuse gegen äußere Einflüsse.

Blechdicken

Während Feinbleche ab 0,1 mm eine besondere Herausforderung darstellen, bietet das Laserschweißen präzise Kontrolle über die Einschweißtiefe und die Wärmeeinflusszone (WEZ). Dies ist entscheidend für Anwendungen, bei denen eine minimale Materialverformung erforderlich ist. Weitere Details zu den Parametern bei Dünnblechen finden Sie im Dünnblech-Laserschweißen-Leitfaden.

Für die Fertigung von Elektronikgehäusen bietet die Kombination aus präziser Steuerung, Materialvielfalt und Anpassungsfähigkeit des Laserschweißens eine effiziente Lösung zur Erfüllung der Anforderungen moderner Elektronikprodukte. Die Einhaltung von Normen wie der EN ISO 15614, die die Qualifizierung von Schweißverfahren behandelt, ist essentiell, um die Qualität und Zuverlässigkeit der Schweißverbindungen sicherzustellen.

Dichtheit und EMV: Anforderungen an die Naht

Beim Laserschweißen von Elektronikgehäusen sind die Dichtheit und die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) von entscheidender Bedeutung. Eine durchgehende Dichtnaht ist notwendig, um hermetische Dichtheit sicherzustellen und die empfindliche Elektronik vor Umwelteinflüssen zu schützen. Im Gegensatz dazu kann eine Steppnaht ausreichend sein, wenn die Anforderungen an die Dichtheit geringer sind, was jedoch die EMV-Eigenschaften beeinträchtigen kann.

Konstruktive Hinweise zur Flanschgeometrie und Spaltmaß

Eine präzise Flanschgeometrie und ein minimales Spaltmaß sind entscheidend, um eine qualitativ hochwertige Naht zu erzielen. Die Konstruktion sollte so gestaltet sein, dass die Naht gut zugänglich ist und die Wärmeeinflusszone (WEZ) minimiert wird, um Verformungen zu vermeiden. Die Verwendung von Sigma-Laser-Anlagen, wie der Sidanus Light oder der Siega Fibre, ermöglicht eine optimale Anpassung an spezifische Geometrien durch Technologien wie die Swivel Optics.

Die Toleranzen für das Spaltmaß liegen typischerweise im Bereich von ±0,1 mm, um eine optimale Nahtqualität sicherzustellen. Die Wiederholgenauigkeit der Schweißprozesse kann durch den Einsatz moderner Steuerungssysteme wie Sigomatic Pro weiter verbessert werden.

Dichtheitsprüfung qualitativ

Die Dichtheitsprüfung erfolgt in der Regel durch qualitative Methoden, wie den Helium-Lecktest, um sicherzustellen, dass keine Undichtigkeiten vorhanden sind. Für Elektronikgehäuse, bei denen hermetische Dichtheit entscheidend ist, bietet das Laserschweißen eine effektive Lösung, da es eine hohe Präzision und Wiederholgenauigkeit ermöglicht.

Ein praktisches Beispiel aus der Fertigung von Sensor- und Gerätegehäusen zeigt, dass durch den Einsatz von Sigma-Laser-Anlagen die Produktionsprozesse nicht nur effizienter, sondern auch zuverlässiger gestaltet werden können. So wird die hermetische Dichtheit beim Laserschweißen gewährleistet, was insbesondere im Bereich der medizinischen und industriellen Elektronik von großer Bedeutung ist.

  • Durchgehende Dichtnaht für maximale Dichtheit und EMV-Schutz
  • Steppnaht bei geringeren Dichtheitsanforderungen
  • Minimales Spaltmaß und präzise Flanschgeometrie
  • Dichtheitsprüfung durch qualitative Methoden
  • Typische Laserleistungen für Elektronikgehäuse liegen im Bereich von 300 bis 600 W bei Faserlasern

Symbolische Darstellung einer Waage mit Metallteilen und gelbem Prüfzeichen als Sinnbild für Entscheidungskriterien beim Laserschweißen

Vergleich: Vorteile Laserschweißen vs. WIG-Schweißen bei Elektronikgehäusen
Kriterium Laserschweißen WIG-Schweißen
Wärmeeinflusszone Sehr gering Deutlich größer
Nahtpräzision Extrem präzise Begrenzt
Automatisierbarkeit Sehr gut Begrenzt
Bearbeitung komplexer Geometrien Sehr gut Eingeschränkt
Nacharbeit Meist nicht erforderlich Häufig notwendig

Die Tabelle stellt die wichtigsten Unterschiede für die Fertigung von Elektronikgehäusen dar.

Wann lohnt sich Laserschweißen gegenüber Kleben, Löten oder WIG?

Laserschweißen ist ein präzises Fügeverfahren, das besonders bei der Herstellung von Elektronikgehäusen aus Materialien wie Aluminium oder Edelstahl Anwendung findet. Die Entscheidung zwischen Laserschweißen und Alternativen wie Kleben, Löten oder WIG-Schweißen hängt von mehreren Faktoren ab, darunter Stückzahl, Dichtheits- und Temperaturanforderungen, Festigkeit sowie die Möglichkeit der Automatisierung. Typische Laserparameter für das Schweißen von Elektronikgehäusen umfassen Leistungen bis zu 500 W und Wellenlängen um 1064 nm, was eine hohe Präzision und geringe Wärmeeinflusszone ermöglicht.

Stückzahl und Produktionsvolumen

Für hohe Stückzahlen bietet Laserschweißen klare Vorteile durch seine Automatisierbarkeit und Wiederholgenauigkeit. Anlagen wie die Sidanus Light oder Sineo Fibre von Sigma Laser ermöglichen eine kosteneffiziente Massenproduktion, da sie mit Modulen wie der Simass Base Unit flexibel erweiterbar sind. Die hohe Wiederholgenauigkeit der Schweißnähte liegt typischerweise im Bereich von ±0,1 mm, was für die Fertigung von Elektronikgehäusen entscheidend ist.

Dichtheits- und Temperaturanforderungen

Besonders in der Elektronikindustrie ist die hermetische Dichtheit von Gehäusen entscheidend, um empfindliche Bauteile vor Umwelteinflüssen zu schützen. Das Laserschweißen bietet hier Vorteile gegenüber dem Kleben, da es eine dichte Verbindung ohne Zusatzstoffe ermöglicht. Beim Vergleich mit WIG-Schweißen bietet der Laserprozess eine geringere Wärmeeinflusszone, was die Verformung minimiert und die Präzision erhöht. Die typische Einschweißtiefe kann je nach Material und Laserleistung bis zu 2 mm betragen.

Festigkeit und Zuverlässigkeit

Die mechanische Festigkeit der Schweißnaht ist ein weiterer entscheidender Faktor. Während Kleben und Löten für bestimmte Anwendungen geeignet sein können, bietet Laserschweißen eine höhere Festigkeit, was besonders für tragende Elemente in Elektronikgehäusen relevant ist. Die Schweißnähte sind in der Regel korrosionsbeständig und weisen eine hohe Dauerfestigkeit auf, was für die Langlebigkeit der Elektronikgehäuse von Vorteil ist.

Automatisierbarkeit und Flexibilität

Die Automatisierbarkeit von Laserschweißanlagen ist ein wesentlicher Vorteil. Systeme wie die Simass Slide ermöglichen eine nahtlose Integration in bestehende Produktionslinien. Durch Technologien wie die Schwenkoptik (Swivel Optics) können verschiedene Geometrien flexibel bearbeitet werden, was die Vielseitigkeit in der Fertigung erhöht. Die Integration in bestehende Systeme kann gemäß DIN 32525-1 erfolgen, um eine standardisierte Prozesssicherheit zu gewährleisten.

Insgesamt ist das Laserschweißen besonders dann ideal, wenn hohe Präzision, Dichtheit und Automatisierbarkeit gefordert sind. Weitere Details zu den spezifischen Vorteilen und Anwendungen finden Sie in unserem Blogbeitrag über Dünnblech-Laserschweißen.

Anlagenauswahl und nächste Schritte für Elektronikfertiger

Das Laserschweißen von Elektronikgehäusen bietet eine präzise Verbindungslösung für industrielle Anwendungen, die hermetische Dichtheit und hohe Produktionsgeschwindigkeit erfordern. Die 5-Achs-Anlagen von Sigma Laser, wie die Sidanus Light und die Siega Fibre, stellen eine ideale Plattform für die Verarbeitung von Seriengehäusen aus Materialien wie Aluminium und Edelstahl dar. Mit einem Speicher für bis zu 50 Programme sind diese Anlagen besonders für Serienproduktionen geeignet.

Typischerweise können Laserleistungen im Bereich von 300 bis 600 W bei Faserlasern erreicht werden, was eine hohe Präzision und Kontrolle über die Wärmeeinflusszone (WEZ) ermöglicht. Die Eindringtiefe bei solchen Anwendungen kann je nach Material und Prozessparametern variieren, liegt jedoch häufig im Bereich von bis zu 2 mm für dünne Aluminium- und Edelstahlgehäuse. Die Steuerung der Wärmeeinflusszone ist entscheidend, um Verformungen zu minimieren und die strukturelle Integrität des Gehäuses zu gewährleisten.

Technologische Vorteile der Fibre-Serie

Die Fibre-Serie von Sigma gewährleistet herausragende Präzision bei der Herstellung feiner Nähte, die bereits ab einem Spotdurchmesser von 0,1 mm möglich sind. Diese Präzision ermöglicht die Fertigung von Elektronikgehäusen, die sowohl funktional als auch ästhetisch ansprechend sind. Die Verwendung von Swivel Optics sichert dabei höchste Flexibilität in der Bearbeitung und optimale Ergebnisse bei komplexen Geometrien.

  • Präzise Steuerung der Wärmeeinflusszone (WEZ) für minimale thermische Belastung
  • Flexibilität durch motorisierte Drehvorrichtung für unterschiedliche Werkstückformen
  • Stabile Prozessführung durch Super Pulse Technology (SPT)
  • Kompatibilität mit gängigen Werkstoffnummern wie 1.4301 (Edelstahl) und 3.3206 (Aluminiumlegierungen)

Analyse und Optimierung Ihrer Prozesse

Um die Vorteile der Sigma-Anlagen voll auszuschöpfen, können Elektronikfertiger im Rahmen eines CTA (Cutting Test and Analysis) Schweißmuster auf ihren eigenen Gehäusen analysieren lassen. Dies ermöglicht eine genaue Anpassung der Prozessparameter an spezifische Materialeigenschaften und Gehäuseanforderungen. Der Weg zur optimierten Produktion wird durch detaillierte Analysen und technische Beratung unterstützt.

Für weitere Informationen zur Einschweißtiefe bei Dünnblech-Anwendungen empfehlen wir unseren Beitrag über Dünnblech-Laserschweißen.

Häufig gestellte Fragen

Welche Vorteile bietet das Laserschweißen von Elektronikgehäusen?

Das Laserschweißen von Elektronikgehäusen bietet präzise Schweißnähte mit minimaler Wärmeeinflusszone (WEZ), was die thermische Belastung empfindlicher elektronischer Bauteile reduziert. Es ermöglicht eine hohe Automatisierung und Reproduzierbarkeit, was zu einer verbesserten Prozesssicherheit und Produktivität führt. Zudem sind die geschlossenen Klasse-1-Anlagen von Sigma sicher im Betrieb ohne zusätzliche Schutzmaßnahmen.

Welche Materialien eignen sich für das Laserschweißen in der Elektronik?

Für das Laserschweißen in der Elektronik eignen sich Materialien wie Edelstahl (z.B. 1.4301), Aluminiumlegierungen und bestimmte Kunststoffe. Die Wahl des Materials hängt von den spezifischen Anforderungen des Gehäuses und der elektrischen Isolation ab. Sigma-Laserschweißanlagen sind flexibel anpassbar für verschiedene Werkstoffe.

Wie tief kann ein Laser in Metall eindringen?

Die Einschweißtiefe beim Laserschweißen hängt von der Leistung des Lasers und dem Material ab. Sigma-Anlagen können Einschweißtiefen von mehreren Millimetern erreichen, was für die meisten Elektronikgehäuse ausreichend ist. Die genaue Tiefe wird durch die spezifischen Anforderungen des Projekts bestimmt.

Wie wirkt sich der geringe Wärmeeintrag beim Laserschweißen auf die Bauteile aus?

Der geringe Wärmeeintrag minimiert Verzerrungen und erhält die strukturelle Integrität der Bauteile. Dies ist besonders wichtig bei empfindlichen Elektronikgehäusen, da es die Gefahr von Schäden an den elektronischen Komponenten reduziert und eine hohe Qualität der Schweißverbindung gewährleistet.

Welche Lasertypen werden bei Sigma für das Schweißen von Elektronikgehäusen eingesetzt?

Sigma verwendet Nd:YAG- und Ytterbium-Faserlaser für das Schweißen von Elektronikgehäusen. Diese Lasertypen bieten hohe Präzision und Flexibilität, um unterschiedliche Materialien und Geometrien effizient zu schweißen. Sie sind ideal für die Anforderungen der Elektronikindustrie geeignet.

Benötigt man für den Betrieb einer Sigma-Laserschweißanlage einen Laserschutzbeauftragten?

Für den Betrieb der geschlossenen Klasse-1-Laserschweißanlagen von Sigma ist im Normalbetrieb kein Laserschutzbeauftragter erforderlich. Die Anlagen sind so konzipiert, dass sie sicher ohne zusätzliche Schutzmaßnahmen betrieben werden können, was die Betriebskosten und den administrativen Aufwand reduziert.

Quellen

  1. DIN EN ISO 4063:2011-09 – Schweißen und verwandte Prozesse – Liste der Prozesse und Ordnungsnummern — Diese Norm listet die verschiedenen Schweißprozesse und ihre Ordnungsnummern auf, einschließlich Laserschweißen.
  2. DIN 32525-1:2008-02 – Schweißtechnik – Begriffe und Definitionen — Diese Norm definiert Begriffe und Definitionen im Bereich der Schweißtechnik, die auch für das Laserschweißen von Elektronikgehäusen relevant sind.
  3. VDI-Richtlinie 3405 – Additive Fertigung – Laserschweißen — Diese VDI-Richtlinie behandelt Aspekte des Laserschweißens im Kontext der additiven Fertigung.
  4. Fraunhofer ILT – Laserschweißen von Elektronikgehäusen — Das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik bietet umfassende Informationen und Forschungsergebnisse zum Laserschweißen von Elektronikgehäusen.
  5. DGUV Information 209-002 – Laserschweißen — Diese DGUV-Information bietet Sicherheitshinweise und technische Informationen zum Laserschweißen.
  6. Zeitschrift für wirtschaftlichen Fabrikbetrieb (ZWF) – Artikel über Laserschweißen — Die ZWF veröffentlicht regelmäßig Artikel und Studien zu neuen Entwicklungen im Bereich des Laserschweißens.