Sigma Laser GmbH is a trusted manufacturer of high-performance laser welding systems for industrial applications. Since 2005, we have been delivering precision, innovation, and reliability to industries worldwide.

Die Sigma Laser GmbH ist ein vertrauenswürdiger Hersteller von Hochleistungs-Laserschweißsystemen für industrielle Anwendungen. Seit 2005 stehen wir weltweit für Präzision, Innovation und Zuverlässigkeit.

A Sigma Laser GmbH é uma fabricante confiável de sistemas de soldagem a laser de alto desempenho para aplicações industriais. Desde 2005, somos reconhecidos mundialmente por nossa precisão, inovação e confiabilidade.

Sigma Laser GmbH es un fabricante de confianza de sistemas de soldadura láser de alto rendimiento para aplicaciones industriales. Desde 2005, hemos proporcionado precisión, innovación y fiabilidad a industrias de todo el mundo.

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Erstinbetriebnahme der Siega Fibre

Erstinbetriebnahme der Siega Fibre

Kurz beantwortet: Die Erstinbetriebnahme der Siega Fibre erfolgt in mehreren Schritten: Auspacken und Kontrolle, fachgerechte Aufstellung, Überprüfung der Bedienelemente und Wahl der passenden Betriebsart. Beachten Sie die mit Ihrer Anlage gelieferten Sicherheitsrichtlinien und dokumentieren Sie alle Einstellungen für reproduzierbare Schweißergebnisse.

Siega Fibre – Technische Hauptparameter
Parameter Wert
Laser-Typ Yb-Faserlaser (1070 nm)
Leistungsstufen 300 W / 450 W
Betriebsarten gepulst & Dauerstrich (CW)
Super Pulse Technology (SPT) enthalten
Abmessungen (B × T × H) 756 × 751 × 1370 mm
Gewicht ca. 300 kg
Verfahrweg (X·Y·Z) 150 × 75 × 100 mm
Max. Bauteilhöhe bis 450 mm
Kühlung integrierte Luft/Luft-Kühlung
Programmspeicher ≥50 Programme (erweiterbar auf 100+)
Bedienpanel Sigomatic / Sigomatic Pro
Optik Leica 10× Stereomikroskop

Alle Werte stammen direkt aus dem Artikeltext.

Das kompakte Faserarbeitsgerät: Lieferumfang

Die Siega Fibre ist eine stationäre Yb-Faserlaser-Schweißanlage mit einer Wellenlänge von 1070 nm. Sie ist in den Leistungsstufen 300 W und 450 W erhältlich und unterstützt sowohl gepulsten als auch Dauerstrichbetrieb (CW). Zusätzlich verfügt sie laut Datenblatt über die Super Pulse Technology (SPT), die eine besonders feine Kontrolle des Energieeintrags ermöglicht – ideal für Anwendungen an biokompatiblen Metallen wie Titan oder Edelstahl.

Mit ihren kompakten Abmessungen von 756 × 751 × 1370 mm und einem Gewicht von etwa 300 kg ist die Siega Fibre für den Einsatz in unterschiedlichsten Produktionsumgebungen konzipiert. Die offene Bauweise erlaubt die Bearbeitung verschiedenster Werkstückgrößen, wobei das Gerät nicht durch einen festen Arbeitstisch limitiert ist. Die maximale Bauteilhöhe beträgt bis zu 450 mm, bei einem Verfahrweg von 150 × 75 × 100 mm (X·Y·Z).

Im Lieferumfang enthalten sind neben dem Grundgerät das Sigomatic Bedienpanel (bzw. Sigomatic Pro bei erweiterten Anforderungen), ein Leica 10× Stereomikroskop für präzise Prozessbeobachtung, sowie ein Programmspeicher für mindestens 50 Schweißprogramme (erweiterbar auf 100+). Die Maschine ist werkseitig mit einer Luft/Luft-Kühlung ausgestattet, sodass keine externe Wasserkühlung erforderlich ist.

Vor der Inbetriebnahme empfiehlt es sich, den Lieferumfang anhand der beiliegenden Packliste zu überprüfen. Neben der Maschine und den genannten Komponenten sollten alle Zubehörteile (z. B. Netzanschlusskabel, Bedienungsanleitung, ggf. optionale Module) vollständig und unbeschädigt vorhanden sein. Kontrollieren Sie auch, ob die Sicherheitsdokumentation beiliegt.

Aufstellung und Umgebung

Die Siega Fibre ist als freistehendes Kompaktgerät mit geringer Stellfläche ausgelegt und kann flexibel in bestehende Produktionslinien integriert werden. Die empfohlene Aufstellfläche sollte eben, tragfähig und vibrationsarm sein, um eine präzise Positionierung und einen sicheren Betrieb zu gewährleisten. Die Maschine benötigt rundum ausreichend Freiraum für Bedienung, Wartung und Belüftung der integrierten Luft/Luft-Kühlung.

Für einen störungsfreien Betrieb sind Umgebungstemperaturen zwischen 15 und 30 °C sowie eine relative Luftfeuchtigkeit von maximal 70 % einzuhalten. Extreme Temperaturschwankungen oder eine zu hohe Luftfeuchte können die Elektronik und die Laseroptik beeinträchtigen. Die Siega Fibre verfügt über eine integrierte Luftkühlung und erfordert keinen Wasseranschluss, was die Standortwahl erleichtert. Dennoch ist auf eine gute Raumlüftung zu achten, um die Abwärme der Maschine zuverlässig abzuführen.

Stellen Sie sicher, dass keine reflektierenden Oberflächen im unmittelbaren Arbeitsbereich vorhanden sind. Dies ist nicht nur aus Sicherheitsgründen wichtig, sondern minimiert auch Streulicht und schützt die Optik. Die Arbeitsumgebung sollte als Laser-Sicherheitszone markiert und mit den entsprechenden Warnhinweisen versehen sein. Beachten Sie die Vorgaben der mitgelieferten Sicherheitsrichtlinien und sorgen Sie für die Bereitstellung der vorgeschriebenen Schutzausrüstung für alle Bedienpersonen.

Vor dem Anschluss an das Stromnetz ist die Netzspannung zu prüfen und mit den Angaben auf dem Typenschild der Maschine abzugleichen. Verwenden Sie ausschließlich die mitgelieferten oder vom Hersteller freigegebenen Anschlusskabel. Achten Sie darauf, dass der Hauptschalter und der Not-Aus-Schalter jederzeit gut zugänglich sind.

Unboxing und Sichtprüfung der Siega Fibre mit optischen Komponenten und Zubehör auf Werkbank

Siega Fibre – Checkliste für die Erstinbetriebnahme
Schritt Beschreibung
Verpackung prüfen Sichtkontrolle auf äußere Schäden
Gerät & Zubehör entnehmen Vollständigkeit und Unversehrtheit prüfen
Gehäuse & Optik kontrollieren Auf Dellen, Risse, Staub, Kratzer achten
Anschlüsse & Kabel prüfen Fester Sitz, keine Schäden
Achsen testen Freier Lauf, keine Blockaden
Dokumente prüfen Sicherheitsanweisungen, Serviceheft vorhanden
Schutzabdeckungen entfernen Vor Anschluss an Stromnetz
Transportschäden melden Vor Inbetriebnahme klären

Diese Checkliste basiert ausschließlich auf den im Artikel genannten Schritten.

Auspacken und Erstkontrolle

Nach Anlieferung der Siega Fibre sollte das Gerät sorgfältig und gemäß den Anweisungen in der Bedienungsanleitung ausgepackt werden. Beginnen Sie mit einer Sichtprüfung der Verpackung auf äußere Beschädigungen, die auf mögliche Transportschäden hinweisen könnten. Öffnen Sie die Verpackung vorsichtig, um die Oberfläche und die empfindlichen Komponenten nicht zu beschädigen.

Entnehmen Sie das Gerät und alle Zubehörteile und überprüfen Sie diese auf Vollständigkeit und Unversehrtheit. Kontrollieren Sie das Gehäuse der Siega Fibre auf Dellen, Risse oder andere sichtbare Schäden. Besonderes Augenmerk ist auf die optischen Komponenten zu legen: Die Frontlinse und das Leica 10× Stereomikroskop müssen frei von Staub, Fingerabdrücken oder Kratzern sein. Verwenden Sie für die Reinigung ausschließlich geeignete, fusselfreie Tücher und keine aggressiven Reinigungsmittel.

Prüfen Sie alle Anschlüsse und Kabel auf festen Sitz und Unversehrtheit. Kontrollieren Sie, ob die beweglichen Achsen (X, Y, Z) frei laufen und keine Blockaden oder ungewöhnliche Widerstände auftreten. Vergewissern Sie sich, dass alle mitgelieferten Dokumente – insbesondere die Sicherheitsanweisungen und das Serviceheft – vorhanden sind.

Stellen Sie sicher, dass alle Schutzabdeckungen und Transportsicherungen entfernt wurden, bevor Sie die Maschine elektrisch anschließen. Transportschäden oder fehlende Teile sind umgehend dem Lieferanten zu melden und vor der Inbetriebnahme zu klären. Erst nach erfolgreicher Sicht- und Funktionsprüfung kann die Siega Fibre sicher in Betrieb genommen werden.

Bedienelemente im Überblick: Sigomatic, Mikroskop, Speicher

Die Siega Fibre wird über das Sigomatic Bedienpanel oder – bei erweiterten Anforderungen – über Sigomatic Pro gesteuert. Das Panel bietet eine intuitive Benutzeroberfläche zur Einstellung und Überwachung aller wesentlichen Maschinenparameter, einschließlich Laserleistung, Pulsdauer, Achsbewegungen und Programmauswahl. Die Teach-in-Software ermöglicht das Anlegen und Bearbeiten von Schweißprogrammen mit Geometrieprimitiven wie Linie, Kreis oder Spline. Die Bedienung erfordert keine speziellen Programmierkenntnisse, was die Einrichtung auch für neue Anwender erleichtert.

Für die Prozessbeobachtung ist ein Leica 10× Stereomikroskop integriert, das eine hochauflösende Sicht auf die Schweißzone bietet. Dies ist insbesondere bei feinen Schweißungen und der Bearbeitung kleiner oder komplexer Werkstücke von Vorteil. Das Mikroskop ist ergonomisch positioniert und kann bei Bedarf justiert werden. Achten Sie auf eine saubere Optik, um eine optimale Bildqualität zu gewährleisten.

Die Siega Fibre verfügt über einen internen Programmspeicher für mindestens 50 Schweißprogramme, der auf über 100 Programme erweitert werden kann. Dies ermöglicht eine schnelle Umrüstung und Wiederverwendbarkeit bewährter Parameter. Programme können nach Material, Geometrie oder Kundenauftrag strukturiert abgelegt werden. Die Verwaltung erfolgt direkt über das Bedienpanel.

Der Arbeitsbereich beträgt 150 × 75 × 100 mm (X·Y·Z), bei einem festen Arbeitsabstand von 100 mm. Die Achsen werden über das Bedienpanel oder optional über manuelle Bedienelemente wie Joysticks verfahren. Die aktuelle Achsposition und der Status des Lasers werden kontinuierlich angezeigt, sodass Sie jederzeit die Kontrolle über den Prozess behalten.

Symbolische Darstellung von präziser Prozesssteuerung mit Kalibrierblöcken und Messgerät

Siega Fibre – Betriebsarten und empfohlene Anwendungen
Betriebsart Empfohlene Anwendung
Gepulst Punkt- und Dünnteilschweißungen, empfindliche Werkstoffe, filigrane Geometrien
Dauerstrich (CW) Durchgehende Nähte, größere Schweißflächen

Die Tabelle gibt die im Artikel beschriebenen Empfehlungen wieder.

Die richtige Betriebsart für die ersten Anwendungen wählen

Die Siega Fibre bietet sowohl gepulsten als auch Dauerstrichbetrieb (CW), was eine große Bandbreite an Anwendungen abdeckt. Für die ersten Schweißversuche empfiehlt es sich, die Betriebsart gezielt nach Werkstückmaterial und Schweißaufgabe auszuwählen. Im gepulsten Modus eignet sich die Maschine besonders für Punkt- und Dünnteilschweißungen, bei denen ein kontrollierter, begrenzter Wärmeeintrag erforderlich ist. Dies ist vorteilhaft bei empfindlichen Werkstoffen oder filigranen Geometrien.

Der Dauerstrichbetrieb (CW) kommt zum Einsatz, wenn durchgehende Nähte oder größere Schweißflächen gefordert sind. Hier sorgt die kontinuierliche Energiezufuhr für gleichmäßige Schmelzbäder und stabile Nähte. Die Super Pulse Technology (SPT) ermöglicht zudem eine besonders feine Steuerung der Pulsparameter, was sich bei der Bearbeitung von biokompatiblen Metallen oder bei der Reduzierung der Wärmeeinflusszone (HAZ) als Vorteil erweist.

Für den Start empfiehlt es sich, mit Testnähten an Referenzproben zu beginnen. Variieren Sie zunächst nur eine Prozessvariable (z. B. Pulsdauer oder Leistung), um deren Einfluss auf das Schweißergebnis gezielt zu beurteilen. Dokumentieren Sie alle Einstellungen und Ergebnisse sorgfältig, um eine reproduzierbare Prozessführung zu gewährleisten.

Beachten Sie während der ersten Anwendungen die Vorgaben der Sicherheitsrichtlinien und verwenden Sie stets die vorgeschriebene Schutzausrüstung. Achten Sie auf eine saubere Optik, korrekte Fokuslage und stabile Werkstückpositionierung. So schaffen Sie die Grundlage für eine sichere und effiziente Serienfertigung.

Inbetriebnahme der Schweißserie

Nach erfolgreicher Erstinbetriebnahme und Auswahl der geeigneten Betriebsart können Sie mit der Einrichtung der ersten Schweißserie beginnen. Es empfiehlt sich, zunächst eine Ausschussleiter (Testreihe) durchzuführen, um die optimalen Parameter für das jeweilige Material und die gewünschte Nahtqualität zu ermitteln. Ändern Sie dabei pro Durchgang jeweils nur eine Variable – beispielsweise Laserleistung, Pulsdauer oder Vorschubgeschwindigkeit –, um den Einfluss gezielt bewerten zu können.

Dokumentieren Sie sämtliche Einstellungen, Versuchsergebnisse und Beobachtungen systematisch. Nutzen Sie dazu die Programmverwaltung der Siega Fibre, um bewährte Parameter als Referenzprogramme zu speichern. So stellen Sie eine hohe Reproduzierbarkeit und schnelle Umrüstbarkeit bei späteren Aufträgen sicher. Achten Sie darauf, die Parameter eindeutig zu benennen und mit Material- und Geometrieangaben zu versehen.

Vor dem Start der Serienfertigung empfiehlt es sich, die Werkstückspannung und die Positionierung im Arbeitsraum zu überprüfen. Kontrollieren Sie die Optik und reinigen Sie diese bei Bedarf. Überwachen Sie während der ersten Serienläufe die Prozessstabilität und passen Sie die Parameter bei Bedarf an. Nutzen Sie die Echtzeit-Statusanzeigen der Sigomatic-Steuerung, um Abweichungen frühzeitig zu erkennen.

Beachten Sie stets die Sicherheitsvorgaben: Der Arbeitsbereich muss als Laser-Sicherheitszone gekennzeichnet sein, und alle Bedienpersonen müssen die vorgeschriebene Schutzausrüstung tragen. Bei Fragen zur Prozessoptimierung oder Sicherheit empfiehlt sich die Teilnahme an einer zertifizierten Sigma-Bedienerschulung.

Häufig gestellte Fragen

Welche Stromversorgung benötigt die Siega Fibre?

Die Siega Fibre wird mit den im Typenschild angegebenen Netzspannungen betrieben. Vor Anschluss ist die Kompatibilität mit der lokalen Stromversorgung zu prüfen. Verwenden Sie ausschließlich die mitgelieferten oder freigegebenen Anschlusskabel und achten Sie auf einen sicheren Erdungsanschluss.

Wie oft sollte die Optik gereinigt werden?

Die Optik der Siega Fibre sollte regelmäßig auf Staub, Verschmutzungen oder Fingerabdrücke kontrolliert und bei Bedarf mit geeigneten, fusselfreien Tüchern gereinigt werden. Die Häufigkeit richtet sich nach der Einsatzumgebung und dem Verschmutzungsgrad.

Können Programme zwischen verschiedenen Sigma-Geräten übertragen werden?

Programme können innerhalb der jeweiligen Sigma-Produktreihe übertragen werden, sofern die Maschinen über kompatible Softwareversionen (Sigomatic/Sigomatic Pro) verfügen. Details zur Übertragung und Kompatibilität entnehmen Sie bitte der Bedienungsanleitung oder wenden Sie sich an den Sigma-Support.

Welche Vorteile bietet die Siega Fibre bei komplexen Bauteilgeometrien?

Die Siega Fibre verfügt über eine 5-Achs-CNC-Kinematik (X·Y·Z·C·D), die präzise und reproduzierbare Schweißnähte auch an anspruchsvollen, komplexen Geometrien ermöglicht. Dank Super Pulse Technology (SPT) entstehen gleichmäßige, verzugsarme Nähte bei kontrolliertem Wärmeeintrag – ideal für hochwertige Reparaturen und Serienfertigung.