Sigma Laser GmbH is a trusted manufacturer of high-performance laser welding systems for industrial applications. Since 2005, we have been delivering precision, innovation, and reliability to industries worldwide.

Die Sigma Laser GmbH ist ein vertrauenswürdiger Hersteller von Hochleistungs-Laserschweißsystemen für industrielle Anwendungen. Seit 2005 stehen wir weltweit für Präzision, Innovation und Zuverlässigkeit.

A Sigma Laser GmbH é uma fabricante confiável de sistemas de soldagem a laser de alto desempenho para aplicações industriais. Desde 2005, somos reconhecidos mundialmente por nossa precisão, inovação e confiabilidade.

Sigma Laser GmbH es un fabricante de confianza de sistemas de soldadura láser de alto rendimiento para aplicaciones industriales. Desde 2005, hemos proporcionado precisión, innovación y fiabilidad a industrias de todo el mundo.

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Präzises Laserschweißgerät Sidanus Light in sauberem Prüfraum mit gelbem Haltegriff

Laserschweißen im Werkzeug- und Formenbau: Präzisionsreparatur und Konturaufbau

Table of Contents

Kurz beantwortet: Laserschweißen im Werkzeug- und Formenbau bietet präzise Lösungen für Reparaturen und Konturaufbau. Mit Nd:YAG- oder Ytterbium-Faserlasern lassen sich selbst komplexe Geometrien effizient bearbeiten. Die geringe Wärmeeinflusszone (WEZ) minimiert Verzug und sorgt für eine hohe Maßhaltigkeit. Typische Werkstoffe wie 1.2343 oder 1.4301 lassen sich durch Laserschweißen optimal verarbeiten, was die Lebensdauer und Funktionalität der Werkzeuge verlängert. Diese Technologie ermöglicht eine präzise Anpassung und Reparatur, ohne die ursprüngliche Struktur zu beeinträchtigen.

Das Wichtigste in Kürze

Im Werkzeug- und Formenbau ist Präzision entscheidend, und Laserschweißen bietet hier erhebliche Vorteile. Von der Reduzierung der Wärmeeinflusszone bis zur Erhöhung der Einschweißtiefe bietet diese Technologie innovative Lösungen für anspruchsvolle Anwendungen.

  • Laserschweißen minimiert die Wärmeeinflusszone, was zu geringeren Verzügen und einer höheren Maßhaltigkeit führt.
  • Durch die hohe Einschweißtiefe können auch dickwandige Materialien effizient bearbeitet werden.
  • Die Möglichkeit, spezifische Werkstoffnummern wie 1.4301 oder 1.2343 präzise zu schweißen, erweitert das Anwendungsspektrum erheblich.
  • Im Vergleich zu WIG-Verfahren bietet Laserschweißen eine höhere Bearbeitungsgeschwindigkeit und somit kürzere Produktionszeiten.
  • Laserschweißen ermöglicht filigrane Reparaturen an Werkzeugen, die mit herkömmlichen Methoden nicht realisierbar wären.
  • Die flexiblen 5-Achs-Laseranlagen von Sigma ermöglichen komplexe Geometrien und präzise Schweißnähte.
  • Durch den Einsatz von Nd:YAG- oder Ytterbium-Faserlasern wird eine hohe Energieeffizienz und Prozessstabilität gewährleistet.

Diese Vorteile machen Laserschweißen zu einer bevorzugten Technologie im modernen Werkzeug- und Formenbau. Im weiteren Verlauf dieses Artikels werden spezifische Anwendungsfälle und Erfolgsgeschichten erläutert, um die praktischen Vorteile noch deutlicher zu machen.

Typische Parameter beim Laserschweißen im Werkzeugbau
Parameter Typischer Wert/Bereich
Laserleistung bis zu 500 W
Wellenlänge ca. 1064 nm (Nd:YAG), 1070 nm (Ytterbium-Faserlaser)
Einschweißtiefe bis zu einigen Millimetern (materialabhängig)
Toleranz bei Dichtflächen ±0,1 mm

Alle Werte stammen direkt aus dem Artikeltext und sind als typische Bereiche für den Werkzeugbau zu verstehen.

Warum ist Laserschweißen im Werkzeug- und Formenbau Standard für Reparatur und Änderung?

Im Werkzeug- und Formenbau hat sich das Laserschweißen aufgrund seiner Präzision und Effizienz als bevorzugte Methode für Reparaturen und Änderungen etabliert. Diese Technologie ermöglicht es, Konturaufbauten, Kantenaufbauten sowie verschlissene Trennebenen mit geringem Wärmeeinfluss zu bearbeiten. Auch Gravur- und Formänderungen lassen sich mit hoher Genauigkeit durchführen.

Typischerweise werden im Werkzeugbau Laserschweißanlagen mit Leistungen bis zu 500 W und Wellenlängen um 1064 nm (Nd:YAG) oder 1070 nm (Ytterbium-Faserlaser) eingesetzt. Diese Systeme bieten eine hohe Strahlqualität, die für präzise Schweißnähte mit minimaler Wärmeeinflusszone (WEZ) sorgt. Die Einschweißtiefe kann je nach Material und Prozessparametern bis zu einigen Millimetern betragen, wobei die Schweißgeschwindigkeit variabel ist und an die spezifischen Anforderungen angepasst werden kann.

Wärmearmer Pulsprozess als Schlüsselvorteil

Der wärmearme Pulsprozess des Laserschweißens bietet entscheidende Vorteile gegenüber dem WIG-Auftragschweißen. Die deutlich kleinere Wärmeeinflusszone (WEZ) reduziert Verzug und Weichzonen an gehärteten Werkzeugstählen. Dies ist besonders wichtig bei hochwertigen Stählen, die im Werkzeugbau verwendet werden. Die Laserschweißtechnik gewährleistet somit eine hohe Maßhaltigkeit und Funktionalität der Bauteile.

Bei der Bearbeitung von Werkzeugstählen wie 1.2343 oder 1.4301 ist es entscheidend, die thermischen Einflüsse zu minimieren, um die mechanischen Eigenschaften der Materialien zu erhalten. Die Pulsdauer und die Pulsenergie können bei stationären Anlagen wie der Sidanus Light oder der mobilen Sirius Light präzise eingestellt werden, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

Vielseitige Einsatzfelder im Werkzeugbau

  • Konturaufbau: Präzises Hinzufügen von Material an verschlissenen oder beschädigten Stellen.
  • Kantenaufbau: Verstärkung von Kanten, um die Lebensdauer von Werkzeugen zu verlängern.
  • Verschlissene Trennebenen: Reparatur von Trennebenen ohne Beeinträchtigung der Formgenauigkeit.
  • Gravur- und Formänderungen: Flexible Anpassungen an bestehenden Formen für Designänderungen oder Produktanpassungen.

Mit Werkzeugreparatur mit Laser können Unternehmen die Standzeiten ihrer Maschinen minimieren und die Produktivität steigern. Die Anlagen von Sigma Laser, wie die stationäre Sidanus Light oder die mobile Sirius Light, bieten die nötige Flexibilität und Präzision für diese anspruchsvollen Aufgaben.

Die Einhaltung von Standards wie der EN ISO 15614 zur Qualifizierung von Schweißverfahren ist entscheidend, um die Qualität und Reproduzierbarkeit der Schweißverbindungen sicherzustellen. Weitere technische Details und Werkstoffparameter zu Werkzeugstählen finden Sie in unserem Fachbeitrag.

Typische Einsatzfelder des Laserschweißens im Werkzeugbau
Anwendungsfeld Beschreibung
Konturaufbau Präzises Hinzufügen von Material an verschlissenen oder beschädigten Stellen
Kantenaufbau Verstärkung von Kanten zur Lebensdauerverlängerung
Verschlissene Trennebenen Reparatur ohne Beeinträchtigung der Formgenauigkeit
Gravur- und Formänderungen Flexible Anpassungen für Design- oder Produktänderungen

Die Tabelle fasst die im Artikel genannten typischen Anwendungen für Laserschweißen im Werkzeug- und Formenbau zusammen.

Typische Reparaturfälle an Spritzguss-, Druckguss- und Stanzwerkzeugen

Im Werkzeugbau und Formenbau sind Reparaturen an Spritzguss-, Druckguss- und Stanzwerkzeugen häufig erforderlich, um die Lebensdauer und Funktionalität der Werkzeuge zu sichern. Das Laserschweißen bietet eine präzise Methode, um beschädigte Bereiche effizient zu reparieren. Insbesondere bei ausgebrochenen Kanten, eingefallenen Konturen und überarbeiteten Dichtflächen ist der Einsatz von Laserschweißtechnik ideal.

Ausgebrochene Kanten und eingefallene Konturen

Bei ausgebrochenen Kanten und eingefallenen Konturen wird häufig ein lagenweiser Aufbau mit Zusatzdraht angewendet. Durch die präzise Steuerung der Energieeinbringung des Lasers lassen sich selbst komplexe Geometrien exakt rekonstruieren. Die Wärmeeinflusszone (WEZ) bleibt dabei minimal, was Verzug und Materialbeeinträchtigungen reduziert. Typischerweise liegt die WEZ im Bereich von wenigen Millimetern, abhängig von der Laserleistung und den Materialeigenschaften.

Die Steuerung der Energieeinbringung ist besonders wichtig, um eine gleichmäßige Materialverteilung zu gewährleisten. Bei der Verwendung von Zusatzwerkstoffen, wie sie häufig bei Werkzeugstählen (z. B. 1.2343) vorkommen, ist die Kompatibilität des Zusatzdrahtes mit dem Grundmaterial entscheidend für die Qualität der Reparatur.

Überarbeitete Dichtflächen

Bei der Überarbeitung von Dichtflächen ist Laserschweißen besonders vorteilhaft, da es eine hohe Oberflächengüte und Maßhaltigkeit ermöglicht. Mit dem Einsatz von Anlagen wie der stationären Sidanus Light oder der mobilen Sineo Light kann der Materialauftrag präzise gesteuert werden, um gleichmäßige Ergebnisse zu erzielen. Diese Anlagen ermöglichen eine präzise Fokussierung des Lasers, was für die Bearbeitung von Dichtflächen mit engen Toleranzen entscheidend ist.

Die typischen Toleranzen bei der Überarbeitung von Dichtflächen können im Bereich von ±0,1 mm liegen, abhängig von der spezifischen Anwendung und den Anforderungen an die Dichtheit.

Korrektur von Bearbeitungsfehlern

Für die Korrektur von Bearbeitungsfehlern an Werkzeugen ist die Flexibilität der Sigma-Laser-Anlagen entscheidend. Mit der Integration von Funktionen wie der Schwenkoptik (Swivel Optics) können Anpassungen in der Bearbeitung schnell und präzise durchgeführt werden. Insbesondere in der Fertigung von hochpräzisen Werkzeugen, wie sie in der Bearbeitung von Werkzeugstählen vorkommen, bietet das Laserschweißen entscheidende Vorteile.

Die beschriebenen Verfahren sind integraler Bestandteil der modernen Werkzeugreparatur mit Laser und ermöglichen es, die Effizienz und Lebensdauer von Werkzeugen signifikant zu erhöhen. Durch den Einsatz von Sigma-Laser-Anlagen wird eine hohe Reproduzierbarkeit und Qualität der Reparaturen gewährleistet. Die Einhaltung von Normen wie der EN ISO 15614 für die Qualifizierung von Schweißverfahren stellt sicher, dass die Prozesse den höchsten Qualitätsstandards entsprechen.

Nahaufnahme einer polierten Werkzeugstahlprobe mit makelloser Laserschweißnaht auf einem Granittisch

Vergleich: Laserschweißen vs. WIG-Schweißen im Werkzeugbau
Kriterium Laserschweißen WIG-Schweißen
Wärmeeinflusszone (WEZ) Sehr gering, minimiert Verzug Größer, erhöhtes Risiko für Verzug
Bearbeitungsgeschwindigkeit Hoch, kürzere Produktionszeiten Niedriger
Präzision Sehr hoch, filigrane Reparaturen möglich Begrenzt
Einschweißtiefe Hoch, auch dickwandige Materialien Begrenzt

Die Angaben basieren auf den im Artikel genannten Vorteilen des Laserschweißens gegenüber dem WIG-Verfahren.

Welche Werkzeugstähle lassen sich laserschweißen?

Im Werkzeug- und Formenbau ist die Laserschweißtechnik entscheidend für die Reparatur und Anpassung von Werkzeugstählen. Diese Technik ermöglicht präzise Eingriffe mit minimaler Wärmeeinflusszone, was besonders bei hochwertigen Werkzeugen vorteilhaft ist. Die Anlagen von Sigma Laser, wie die stationäre Sidanus Light oder die mobile Sirius Light, bieten flexible Lösungen für den industriellen Einsatz.

Laserschweißen von Warmarbeitsstählen

Warmarbeitsstähle, wie die Werkstoffe 1.2343 und 1.2344, eignen sich ideal für das Laserschweißen. Diese Stähle zeichnen sich durch hohe Warmfestigkeit und Zähigkeit aus, was sie für Anwendungen unter thermischer Belastung prädestiniert. Beim Laserschweißen ist es wichtig, auf eine geeignete Vorwärmung zu achten, um Spannungen zu minimieren und Rissbildung zu vermeiden.

Die Vorwärmungstemperaturen für Warmarbeitsstähle liegen typischerweise zwischen 200 °C und 500 °C, abhängig von der spezifischen Legierung und der Bauteilgröße. Eine präzise Steuerung der Laserparameter, wie Pulsdauer und Energiedichte, ist entscheidend, um optimale Schweißergebnisse zu erzielen.

Kaltarbeitsstähle und ihre Eignung

Auch für Kaltarbeitsstähle, insbesondere den Werkstoff 1.2379, ist das Laserschweißen eine effiziente Methode. Diese Stähle werden häufig bei der Herstellung von Schneidwerkzeugen eingesetzt, wo Präzision und Verschleißfestigkeit entscheidend sind. Durch die gezielte Wärmeeinflusszone des Laserschweißens können solche Werkzeuge repariert oder angepasst werden, ohne die Materialeigenschaften zu beeinträchtigen.

Beim Schweißen von Kaltarbeitsstählen ist es wichtig, die Schweißparameter so zu wählen, dass die Härte und Zähigkeit des Materials erhalten bleiben. In der Regel wird eine kontrollierte Abkühlung nach dem Schweißen empfohlen, um die Bildung von Rissen zu verhindern.

Mehr zur Eignung und den spezifischen Parametern beim Laserschweißen von Werkzeugstählen finden Sie im detaillierten Blogartikel.

Reparatur ohne Ausbau: mobile 5-Achs-Anlagen direkt an der Form

In der industriellen Fertigung ist die schnelle und präzise Reparatur von Formen entscheidend, um Produktionsausfälle zu minimieren. Mit den mobilen 5-Achs-Laserschweißanlagen der Sineo-Serie von Sigma Laser lassen sich selbst schwerste Formen direkt vor Ort in der Halle bearbeiten, ohne dass ein Ausbau erforderlich ist. Diese fahrbaren Komplettsysteme ermöglichen eine flexible Anpassung an unterschiedliche Bauteilgrößen und Belastbarkeiten.

Typischerweise können Laserschweißanlagen in der Industrie mit Leistungen bis zu 500 W arbeiten, was eine ausreichende Energiezufuhr für die Bearbeitung von Werkzeugstählen wie 1.2343 oder rostfreien Stählen wie 1.4301 ermöglicht. Die Wellenlänge von 1070 nm bei Faserlasern bietet eine hohe Absorptionseffizienz in metallischen Werkstoffen. Die Wärmeeinflusszone (WEZ) bleibt dabei minimal, was Verzug und Materialschädigung reduziert.

Flexible Anpassung an die Produktionsumgebung

Die mobilen Sineo Light und Sineo Fibre bieten eine ideale Lösung für die Instandsetzung im Werkzeug- und Formenbau. Durch die Integration der Laserschweißtechnik können Reparaturen präzise und effizient durchgeführt werden, was die Standzeiten erheblich reduziert. Die Anlagen sind so konzipiert, dass sie direkt in die bestehende Produktionsumgebung integriert werden können, wodurch zusätzliche Rüstzeiten entfallen.

Die Anpassungsfähigkeit dieser Systeme erlaubt es, auch komplexe Geometrien und schwer zugängliche Bereiche effizient zu bearbeiten. Die Wiederholgenauigkeit der Anlagen liegt typischerweise im Bereich von ±0,1 mm, was für die Anforderungen im Präzisionswerkzeugbau entscheidend ist.

Technische Vorteile der mobilen Laserschweißanlagen

  • Fahrbare Ausführung für einfache Standortwechsel innerhalb der Produktionshalle
  • 5-Achs-Technologie für komplexe Geometrien und schwer zugängliche Bereiche
  • Modularer Aufbau zur Anpassung an spezifische Anforderungen
  • Minimierung der Wärmeeinflusszone zur Vermeidung von Verzug und Materialschädigung

Die Einhaltung von Normen wie der DIN EN ISO 4063:2011-03 für die Nomenklatur der Schweißprozesse gewährleistet die Standardisierung und Qualitätssicherung im Laserschweißprozess DIN EN ISO 4063:2011-03. Die Vielseitigkeit dieser Anlagen erlaubt es, selbst komplexe Reparaturen schnell und präzise direkt an der Form durchzuführen, was die Effizienz und Wirtschaftlichkeit im Werkzeugbau und Formenbau erheblich steigert.

Mobile Nd:YAG Laserschweißanlage Sineo Light in sauberem Werkstattbereich mit gelbem Bediengriff

Wie fein muss die Naht sein? Spotgröße, Nahtbeobachtung und Nacharbeit

Im Werkzeug- und Formenbau ist die Präzision der Schweißnaht entscheidend für die Qualität und Langlebigkeit der gefertigten Produkte. Das Laserschweißen bietet hier wesentliche Vorteile gegenüber konventionellen Schweißverfahren wie dem WIG-Schweißen. Mit den mobilen 5-Achs-Anlagen wie der Sineo Light von Sigma Laser lassen sich Spotgrößen von 0,2 bis 2,0 mm realisieren. Diese Präzision ermöglicht es, polierfähige Oberflächen zu erzeugen und den Bedarf an Nacharbeit deutlich zu reduzieren.

Spotgröße: Präzision im Laserschweißen

Dank der einstellbaren Spotgröße zwischen 0,2 und 2,0 mm können selbst filigrane Komponenten im Werkzeugbau mit höchster Genauigkeit bearbeitet werden. Diese Flexibilität ermöglicht die Anpassung an unterschiedliche Werkstoffnummern und Materialanforderungen, was besonders bei der Werkzeugreparatur mit Laser von Vorteil ist. Typische Werkstoffe umfassen Stähle wie 1.4301 oder 1.2343, die aufgrund ihrer spezifischen Eigenschaften häufig im Formenbau eingesetzt werden.

Nahtbeobachtung: Qualitätssicherung durch Optik

Die Laserschweißtechnik von Sigma Laser integriert eine Leica-10×-Optik zur Nahtbeobachtung, wodurch eine kontinuierliche Überwachung des Schweißprozesses gewährleistet wird. Diese hochauflösende Optik ermöglicht eine präzise Kontrolle der Wärmeeinflusszone (WEZ) und trägt zur Minimierung von Fehlern bei. Die Überwachung der WEZ ist entscheidend, um Verformungen oder Risse zu vermeiden, die bei zu hoher Wärmeeinbringung auftreten können.

Typische industrielle Parameter für das Laserschweißen beinhalten Leistungsbereiche von bis zu 500 W für Präzisionsanwendungen, wobei die Einschweißtiefe je nach Material und Prozessführung zwischen 0,1 mm und 3 mm variieren kann. Die Wärmeeinflusszone bleibt dabei minimal, was zu einer hohen Maßhaltigkeit der Bauteile führt.

Minimale Nacharbeit als Kostenargument

Ein weiterer Vorteil des Laserschweißens ist die Reduzierung der Nacharbeit, was direkt zu einer Kostensenkung beiträgt. Die erzeugten Nähte sind oft direkt polierfähig, was den Produktionsprozess beschleunigt und Ressourcen spart. Verglichen mit herkömmlichen Auftragschweißverfahren entfällt ein Großteil der zeitintensiven Nachbearbeitung. Die Anwendung von Normen wie der DIN EN ISO 4063 gewährleistet eine standardisierte Prozessführung und trägt zur Qualitätssicherung bei.

Welche Anlage für den Werkzeugbau: stationär, heavy-duty oder mobil?

Entscheidungskriterien für den Einsatz

Im Werkzeug- und Formenbau erfordert die Wahl der geeigneten Laserschweißanlage eine fundierte Bewertung spezifischer Faktoren. Dazu zählen vor allem das Bauteilgewicht, das Bauteilspektrum sowie der Einsatzort. Bei Sigma Laser bieten die stationäre Sidanus Light, die heavy-duty Sirius Light und die mobile Sineo jeweils spezifische Vorteile für unterschiedliche Anforderungen.

Systemvergleich: Sidanus Light, Sirius Light und Sineo

Alle drei Systeme von Sigma Laser sind mit einer 5-Achs X·Y·Z·C·D-Steuerung ausgestattet, die präzises Laserschweißen ermöglicht. Die Sidanus Light ist ideal für den stationären Einsatz, wenn der Arbeitsbereich an einem festen Standort konzentriert ist. Ihre stabile Bauweise unterstützt die Bearbeitung von Bauteilen mit hoher Genauigkeit und Wiederholbarkeit.

Die Sirius Light eignet sich für Anwendungen mit besonders schweren Werkstücken. Ihre Konstruktion erlaubt eine unbegrenzte Belastbarkeit, was sie zur optimalen Wahl für großformatige oder schwere Formen macht, die im Werkzeugstahl-Laserschweißen eingesetzt werden können.

Die Sineo-Anlagen sind mobil und bieten die Flexibilität, direkt am Einsatzort zu arbeiten. Sie sind besonders nützlich, wenn mehrere Arbeitsstationen bedient oder Reparaturen vor Ort durchgeführt werden müssen.

Weitere Überlegungen zur Anwendung

Die Laserschweißtechnik erlaubt präzise Wärmeeinbringung mit minimaler Wärmeeinflusszone (WEZ), was besonders bei der Werkzeugreparatur mit Laser vorteilhaft ist. Dies minimiert Verzug und ermöglicht hohe Qualität bei der Bearbeitung von Werkstoffen wie 1.4301 oder 1.2343.

Die richtige Wahl der Anlage hängt letztlich von den spezifischen Anforderungen des Werkzeugbaus ab, wobei jede der genannten Sigma-Anlagen ihre individuellen Stärken bietet, um die Effizienz und Qualität der Fertigung zu maximieren.

Bei der Prozessüberwachung und -qualifizierung können Normen wie die EN ISO 15614 zur Qualifizierung von Schweißverfahren herangezogen werden, um die Einhaltung der gewünschten Schweißqualität sicherzustellen.

Symbolische Darstellung einer präzisen Werkstoffanalyse mit Werkzeugstahlprobe und gelbem Prüfzeichen

Nächste Schritte: Schweißmuster am eigenen Werkzeug analysieren lassen

Das Laserschweißen ist im Werkzeug- und Formenbau eine präzise Methode zur Reparatur und Modifikation von Werkzeugen. Dank der geringen Wärmeeinflusszone (WEZ) wird das Risiko von Verformungen minimiert, was bei der Werkzeugreparatur mit Laser besonders vorteilhaft ist. Um eine erfolgreiche Anwendung dieser Technik zu gewährleisten, ist es wichtig, den Zustand und die Eigenschaften des Werkzeugs genau zu kennen.

Typischerweise ermöglicht das Laserschweißen im Werkzeugbau eine Einschweißtiefe von bis zu einigen Millimetern, abhängig von der Leistung und dem verwendeten Material. Die Wärmeeinflusszone bleibt dabei minimal, was die Materialintegrität erhält. Die Prozessparameter wie Pulsdauer und Frequenz können präzise angepasst werden, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

Dokumentation des Schadensbildes

Bevor Sie ein Schweißmuster zur Analyse einsenden, dokumentieren Sie das Schadensbild Ihres Werkzeugs so detailliert wie möglich. Fotografien und Beschreibungen der betroffenen Stellen helfen dabei, die richtige Laserschweißtechnik auszuwählen.

Die Dokumentation sollte auch Informationen zur bisherigen Nutzung und etwaigen Belastungen des Werkzeugs enthalten, um die Analyse zu präzisieren. Eine genaue Schadensanalyse kann die Auswahl der geeigneten Schweißparameter und die Entscheidung für die richtige Anlage erleichtern.

Angabe des Werkstoffs

Die Angabe der Werkstoffnummer, wie zum Beispiel 1.2343 für Werkzeugstähle, ist entscheidend für die Wahl der optimalen Laserschweißparameter. Eine tiefergehende Übersicht über die Parameter für verschiedene Werkzeugstähle finden Sie in unserem Blogbeitrag zur Bearbeitung von Werkzeugstahl.

Werkzeugstähle wie 1.2343 sind aufgrund ihrer hohen Härte und Verschleißfestigkeit häufig im Formenbau im Einsatz. Die Wahl der geeigneten Laserschweißparameter hängt von der thermischen Leitfähigkeit und den mechanischen Eigenschaften des Werkstoffs ab.

Muster einsenden

Senden Sie das Schweißmuster zusammen mit den dokumentierten Informationen an unser Labor. Eine genaue Analyse durch unsere Experten ermöglicht es, spezifische Empfehlungen für die Anpassung oder Reparatur mit unseren Sigma-Laser-Anlagen, wie der Sidanus Light oder der Sineo Fibre, zu geben.

Die Sidanus Light mit ihrer Nd:YAG-Lasertechnologie bietet eine hohe Spitzenleistung von bis zu 13 kW, die besonders für präzise Reparaturarbeiten an Werkzeugen geeignet ist. Die Sineo Fibre hingegen nutzt die Ytterbium-Fasertechnologie, die für ihre hohe Effizienz und Flexibilität bekannt ist.

Für eine detaillierte Anwendungsberatung und Schweißmuster-Analyse stehen Ihnen unsere Fachberater zur Verfügung. Nutzen Sie diese Gelegenheit, um die Vorteile des Laserschweißens im Werkzeugbau voll auszuschöpfen.

Unsere Experten berücksichtigen bei der Analyse auch die Einhaltung relevanter Normen wie der DIN EN ISO 4063, die die Nomenklatur und Ordnungsnummern der Schweißprozesse festlegt.

Häufig gestellte Fragen

Welche Vorteile bietet das Laserschweißen im Formenbau?

Laserschweißen ermöglicht präzise und wiederholbare Schweißverbindungen, die besonders bei filigranen und komplexen Geometrien im Formenbau von Vorteil sind. Die geringe Wärmeeinflusszone (WEZ) minimiert Verzug und Nachbearbeitungsaufwand. Zudem sind Reparaturen an Werkzeugen aus Werkstoffen wie 1.2343 oder 1.4301 effizient und materialschonend durchführbar.

Wie funktioniert das Laserschweißen bei komplexen Werkzeuggeometrien?

Dank der hohen Präzision von Nd:YAG- und Ytterbium-Faserlasern können auch komplexe Geometrien mit minimaler Wärmeeinflusszone geschweißt werden. Die 5-Achs-Technologie von Sigma ermöglicht eine flexible Positionierung des Werkstücks, was den Zugang zu schwer erreichbaren Bereichen erleichtert und präzise Schweißnähte sicherstellt.

Welche Werkstoffe eignen sich für das Laserschweißen im Werkzeugbau?

Im Werkzeugbau werden häufig Stähle wie 1.2343 und 1.4301 verwendet, die sich gut für das Laserschweißen eignen. Diese Werkstoffe profitieren von der geringen Wärmeeinflusszone, was die mechanischen Eigenschaften des Materials erhält und Verzug minimiert.

Wie beeinflusst das Laserschweißen die Standzeit von Werkzeugen?

Laserschweißen trägt zur Verlängerung der Standzeit bei, indem es präzise und materialschonende Reparaturen ermöglicht. Durch die geringe Wärmeeinflusszone werden die mechanischen Eigenschaften des Werkzeugs kaum beeinträchtigt, was die Lebensdauer erhöht und die Notwendigkeit von Neuanfertigungen reduziert.

Benötigt man beim Betrieb von Sigma-Laseranlagen einen Laserschutzbeauftragten?

Da Sigma-Laseranlagen als geschlossene Klasse-1-Systeme konzipiert sind, ist im Normalbetrieb kein Laserschutzbeauftragter erforderlich. Auch besteht keine Schutzbrillenpflicht, was den Betrieb vereinfacht und zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen minimiert.

Wie wirtschaftlich ist das Laserschweißen im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren?

Das Laserschweißen bietet durch reduzierte Nachbearbeitungszeiten und geringeren Materialverbrauch wirtschaftliche Vorteile. Die Präzision und Effizienz der Sigma-Laseranlagen ermöglichen es, Produktionskosten zu senken und die Rentabilität im Werkzeugbau zu steigern. Detaillierte Wirtschaftlichkeitsanalysen sind anhand spezifischer Produktionsparameter durchzuführen.

Quellen

  1. DIN EN ISO 4063:2011-03 – Schweißen und verwandte Prozesse – Nomenklatur der Prozesse und Ordnungsnummern — Diese Norm bietet eine umfassende Übersicht über die Nomenklatur der Schweißprozesse, einschließlich Laserschweißen.
  2. Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT — Das Fraunhofer ILT ist führend in der Forschung und Entwicklung von Lasertechnologien, einschließlich Anwendungen im Werkzeug- und Formenbau.
  3. VDI-Richtlinie 3405 – Additive Fertigungsverfahren, Laserstrahlschmelzen metallischer Bauteile — Diese Richtlinie behandelt das Laserstrahlschmelzen, eine Technik, die im Werkzeugbau Anwendung findet.
  4. ISO/TR 25901-1:2016 – Schweißen und verwandte Prozesse – Vokabular — Technischer Bericht, der ein umfassendes Vokabular für Schweißprozesse, einschließlich Laserschweißen, bereitstellt.
  5. DGUV Information 209-002 – Laserstrahlung: Schutzmaßnahmen — Diese DGUV-Information bietet Richtlinien für den sicheren Umgang mit Laserstrahlung in industriellen Anwendungen.
  6. Zeitschrift für wirtschaftlichen Fabrikbetrieb (ZWF) — Fachzeitschrift, die regelmäßig Artikel über neue Entwicklungen im Bereich Laserschweißen und Werkzeugbau veröffentlicht.
  7. WGP Jahresbericht – Lasertechnologie im Werkzeugbau — Der Jahresbericht der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Produktionstechnik (WGP) enthält aktuelle Forschungsergebnisse zur Lasertechnologie im Werkzeugbau.
  8. Patent DE102011080123A1 – Verfahren zum Laserschweißen von Werkzeugen — Patentdokument, das ein spezielles Verfahren zum Laserschweißen im Werkzeugbau beschreibt.